Mittwoch 20 November 2019
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Zeitzeuge, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2019-04-01 von: zeitzeuge

Die Welt hat kaum noch Visionen. Die Welt befindet sich in der Revision. Die Aufklärung - eine der größten humanistischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte - ist an ihre Grenzen gestossen. Eine weitere Aufklärung führt nicht mehr zur "Befreiung" oder "Selbstentfaltung" des Menschen, nicht mehr zum Fortschritt, sondern zum gesitigen Rückschritt. Die Menschen schätzen das Moderne, weniger das Postmoderne, weil sich Letzteres nicht an der Allgemeinheit und nicht an den Wünschen der Mehrheit orientiert. Der Mensch im Westen in den vergangenen 500 Jahren die Freiheit, die Selbstentfaltung und die Selbstidentifikation gewonnen, die er braucht. Bei der Überschreitung weiterer Grenzen, wirkt der Fortschrittsgedanke gekünzelt, autoritär. Die Art und Weise, wie Vetreter der liberalen westlichen Eliten mit aller Macht versuchen, ihre huminastischen revolutionären Ansichten in die Gesellschaften zu implementieren, weckt - durch ihre Aggression und Militantismus - Erinnerungen an die Weltrevolutionspläne der Sowjetunion vor 100 Jahren. Das tiftet Chaos, keinen Fortschritt. 

Die Revision der Weltordnung ist mit bloßem Auge erkennbar. In Amerika verkündet Trump "the US has to be strong again" - und legt den Rückwärtsgang ein. Aus der weltweiten Globalisierung der Märkte und internationaler Institutionen entsteht eine Regionalisierung von Märkten und des Völkerrechts. Russland orientiert sich unter Putin nicht mehr nach Westen, sondern schafft sich eine "traditionelle Identität", sucht seine historischen Wutzeln in der Zarenzeit. Erdogan bricht mit dem Westen und orientiert die Türkei auf den Mittleren Osten und Eurasien. China bricht mit dem Kommunismus und entwickelt einen neuen Neokonfuzianismus, mit dem es mit dem "American way of life" global konkurieren möchte. Der Brexit könnte - auch wenn das niemand zugeben will - der erste Sargnagel für die Europäische Union werden. Überall in Europa sind Populisten auf dem Vormarsch, in vielerlei Hinsicht sind sie Revisionisten.

Das liberale westliche Demokratiemodell hat in Westeuropa noch Bestand, doch es wird von den drei Großmächten USA, China und Russland - die allesamt Interessens- statt Wertepolitik verfolgen - ausgehebelt. Die triumpfverwöhnten westeuropäischen Eliten können geistig nicht erfassen, was ihnen passiert. Ihre Hoffnungen gründen sich auf einer Abwahl Trumps in Amerikas, auf einer "Zivilisierung" Chinas und einer weiteren wirtschaftlichen Schwächung Russlands. All das wird aber nicht passieren, auch wenn sie glauben, mit den westlichen Medien das notwendige Instrument (Waffe) für die Erhaltung der alten Ordnung zu besitzen. Doch der Kampf um die künftige Weltordnung hat sich längst in die sozialen Netzwerke verlagert. Die unter Druck geratenen Eliten greifen jetzt zu undemokratischen Methoden: Verboten, Diffammierungen politischer Gegner, idologischer Stigmatisierung. 

Kluge Westpolitiker warnen schon seit geraumer Zeit vor der fatalen Entwicklung für den alten Kontinent. Die ehemaligen Außenminister Deutschlands Gabriel und Fischer haben Bücher zu dieser Thematik verfasst. Westerwelle hatte in Bezug auf Europa von einer "spätrömischen Dekadenz" gesprochen. Doch die Regierungen hört nicht auf sie. Europas Abstieg ist nicht zu verhindern. Europa muss stärker Interessenpolitik betreiben und sich im neuen geopolitischen Umfeld umorientieren. Aus eigenen Fehlern lernen heißt aber auch das Zeitfenster zu nutzen, um nach dem Abstieg gleich wieder in die erste Liga der Weltpolitik aufzusteigen.            

Kommentare
2019-04-08 19:23
Der Neokonfuzianismus, der ja u.a. wesentliche Elemente des Taoismus enthält, steht in seiner geistig-spirituellen Ethik dem selbstbezogenen Menschenmodell der europäischen Aufklärung zivilisatorisch um nichts nach. Das westliche Demokratiemodell ist ebenso am Ende wie der American Way of Life. Der Drang einer Westorientierung wird schwächer. Interessant wird die Entwicklung jener Länder liegen, die sich zwischen China und dem Westen befinden, also Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und andere. Islamische Länder wie die Türkei, der Iran und auch Pakistan werden sich vermutlich weder nach Ost noch nach West orientieren, sich aber aus historischen Gründen dauerhaft eher an China und Russland anlehnen, da für sie kulturell höher entwickelte Länder berechenbarer sind als das traditionslose, künstliche angelsächsisch dominierte Völkergemisch der USA. In Europa werden die liberalen Strömungen aufgrund ihrer Schwäche gezwungen sein, dem äußeren Druck nachzugeben und allmählich versiegen, an ihre Stelle werden die gemäßigten Konservativen österreichischer Färbung treten. Die jungen Menschen auch in Deutschland sind bodenständiger, als es im liberalen Soziologenweltbild vorgesehen ist. Sie sehnen sich nach konkreten, griffigen Lebensentwürfen und können mit dem leeren Stroh gesinnungsethischer Weltverbesserer nicht viel anfangen. Die Infomedien, die dieses Weltbild in Europa noch propagieren, werden von der jungen Generation kaum noch genutzt. Bis Europa sich wieder gefangen haben wird, werden uns die Supermächte (USA, China und der Islamismus) gehörig ihren Stempel aufgedrückt haben. Ein erzwungener Selbstreinigungsprozess, der uns allen vielleicht mehr nutzen wird, als wir uns das heute überhaupt vorstellen können.
2019-04-02 21:51
Die Restausläufer des heutigen Begriffes von Aufklärung haben keinerlei zivilisatorischen Gehalt mehr. An ihre Grenzen gestoßen suchen Befreiung und Selbstentfaltung heute ihre Vervollkommnung auf Genderklos und in einer völlig verfehlten, bis zur Selbstaufgabe zelebrierten, auf mühsame Art historisch erklärten Rücksichtnahme auf immer neu kreierte Minderheiten, davon eine „schutzbedürftiger“ als die andere. Solche Pseudoprobleme stehen inzwischen auf derselben Stufe wie z.B. der Pflegenotstand und die systematische Vereinsamung alter Menschen jenseits ihrer Familien. Ein weiteres Produkt dieses mutierten Fortschrittgedankens ist die geradezu diktatorisch betriebene Reglementierung der Alltagssprache, in denen sogar Lebensmittel politisch korrekt umbenannt werden, und wehe dem, der sich nicht daran hält. Diese (Welt-)offenheit vortäuschenden Verrenkungen haben etwas Hilfloses, Weltfremdes und auf groteske Weise Provinzielles an sich, worüber sich selbst unsere osteuropäischen Nachbarn nur wundern können. Stattdessen werden Traditionen wegironisiert, als gesellschaftliches Bildungsdefizit herabgewürdigt oder, wo noch vorhanden, zu folkloristischem Kitsch entstellt. Wie extrem dieser Fortschrittsbegriff überdehnt wird, zeigt der in jeglicher Hinsicht verunsicherte Umgang mit dem Grundbedürfnis „Sicherheit“: Die Vollkaskogesellschaft lässt sich für viel Geld gegen alle nur denkbaren Gefahren vorsorglich in Watte packen, beschließt ein nicht durchführbares Bürokratiemonstrum zur Datensicherheit, warnt auf der Cornflakes-Tüte vor dem Verzehr der Verpackung, ist aber nicht in der Lage, sich effektiv gegen neue Atomraketen und lebensgefährliche Kriegsspiele zu wehren und sich offensiv für eine friedfertige Außenpolitik in alle Richtungen stark zu machen. Hier hat sich eine widerwärtige Doppelmoral etabliert, die den Blick dafür verstellt, wie tatsächliche Werte wie Solidarität, Zusammenhalt, Wahrhaftigkeit, Verlässlichkeit, Fleiß, Moralverständnis den ursprünglichen Gehalt von Aufklärung mitgestaltet haben. Diese humanitären Grundwerte werden uns heute bestenfalls als Sekundärtugenden verkauft. Die liberalen Eliten auf dem alten Kontinent, die uns ihre spät-68er Sozialtheorien als „Werte“ unterjubeln wollen, haben sich bis heute nicht von dem Zwang befreit – jetzt wieder Helmut Schmidt – „alles zu bestreiten, bloß nicht ihren eigenen Unterhalt“. Sicherheit und Wohlstand, die nur interessengeleitet in einer multipolar organisierten Wirtschaftspolitik realisiert werden können, kommen in diesem abstrusen Weltbild nicht vor. Und mit Wirtschaft und Wohlstand, die eine fortschrittliche Kultur möglich machen, steht und fällt jede Zivilisation. Aus eigenen Fehlern zu lernen, dazu fehlt der hiesigen Politelite der Horizont. Eine stille alternative Reserveelite, die jetzt noch Fehler korrigieren könnte, ist nicht in Sicht. So wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Europa irgendwann wieder durch den Druck fremder Großmächte auf Spur gebracht wird. 1945 hat das ja auch schon mal geklappt.
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