Mittwoch 11 Dezember 2019
Die Ost-West Themenplattform für Laien und Experten
Sachlich Solide Fair
suche
Nationalismus in Ostmitteleuropa, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2019-02-02 von: wolgatreidler

Noch 2014 waren namhafte polnische Politologen überzeugt, der Nationalismus in ihrem Land sei überwunden. Im Parlament hatte das EU-nahe bürgerliche Lager eine satte Mehrheit und mit Präsident Komorowski einen moderaten Staatsmann, der mit Brüssel gut konnte und übertrieben schrille Töne in Richtung Osten vermied. Doch dann siegte die national-konservative PiS (Recht und Gerechtigkeit) 2015 bei den Parlamentswahlen. Premier Tusk und seine Nachfolgerin Ewa Kopacz hatten den Unmut der Polen über die prekäre soziale Lage in ihrem Land unterschätzt. Im Gegensatz zu den unnahbaren Wirtschaftliberalen geben sich die PiS-Leute volksnah und haben ihren Vorgängern eines voraus: sie können zuhören.

Seit Regierungsantritt wollen Parteichef Kaczynski und seine Gefolgsleute eine aus ihrer Sicht „ehrliche“ Politik ohne Heuchelei. So gehen sie auf Konfrontationskurs mit dem nie lieb gewonnenen Deutschland, halten Distanz zur ihnen suspekten EU und lassen vor allem in Richtung Moskau die Muskeln spielen. Plötzlich werden Konflikte reaktiviert, die längst überwunden geglaubt waren: Kriegs-Reparationsforderungen an Deutschland fast 75 Jahre nach Kriegsende, militärische Provokationen gegen Russland, Arm in Arm mit dem starken Partner USA, dessen NATO drauf und dran ist, Polen zu einem riesigen Truppenaufmarschplatz zu degenerieren. Ein Gefühl des Missbrauchs lässt Polen dabei nicht zu, sondern zeigt sich eher geschmeichelt, fühlt es sich doch endlich mal ernst genommen und hat jetzt sogar ein paar Mittel zur Hand, um dem Erbfeind Russland die Zähne zu zeigen.

Wenn jährlich im Juli im südlichen Ermland die Schlacht bei Grunwald pompös in Szene gesetzt wird, als 1410 die polnisch-litauische Armee die deutschen Kreuzritter schlug, so ist das heute mehr, als nur ein nostalgisch-folkloristisches Spektakel. Hier werden historische Mythen zum Zweck einer aktuellen Botschaft wieder belebt, die da lautet: Wir sind wieder wer. Das zeigt sich auch an nationalen Feiertagen, wie am 18. November, dem Unabhängigkeitstag, wenn die extreme Rechte unter stiller Billigung von Regierung und Medien zu Zehntausenden ihre revanchistische Gesinnung auf die Straßen Warschaus trägt. 

Auch in den postsowjetischen Ländern und in anderen früheren Warschauer-Pakt-Staaten mutiert gesunder Patriotismus unverhohlen zu bizarrem Nationalismus. Rechte Parteien erhalten immer mehr Zulauf und bilden in Polen, Litauen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn die Regierung. Wie in Polen nennen sie sich auch dort „national-konservativ“.

Wie kommt es dazu? Wenden sich die Menschen den EU-kritischen Parteien zu, weil sie frustriert darüber sind, dass sich ihre Lebensverhältnisse trotz oder gerade wegen der wirtschaftlichen Reformen nach westlichem Vorbild in den letzten zwei Jahrzehnten nicht wesentlich verbessert haben? Erkennen sie, dass es, anders als in westeuropäischen Ländern, kaum eine gesellschaftliche Mittelschicht gibt, sondern nur ganz reich oder ziemlich arm und dazwischen nicht viel?

Über Polen behaupten EU-Politiker und Medien noch immer unbeirrt, dass dort eine Mehrheit „europafreundlich“ sei. Das mag stimmen, so lange es nicht um die Unterstützung der EU und ihrer politischen Ziele geht. Vermutlich projizieren die polnischen Demoskopen ihre Umfragewerte aus den Metropolen auf das gesamte Land. In der Provinz des überwiegend ländlich geprägten Staates sind die Menschen auf die EU alles andere als gut zu sprechen. Zahllose landwirtschaftliche Klein- und Kleinstbetriebe sind der Brüsseler Regulierungswut zum Opfer gefallen, nicht, weil ihre Produkte nicht mehr gebraucht würden, sondern weil sie – hineingepresst in eine fremde, von außen aufgezwungene Bürokratie – Vorschriften unterworfen wurden, die sie finanziell nicht mehr bewältigen können. Überwiegend ausländische Investoren schafften zwar Tausende von Arbeitsplätzen an den Stadträndern auf der grünen Wiese, im Gegenzug sind dafür Hunderttausende Stellen in den Innenstädten und vor allem auf dem Land verloren gegangen. Wer dennoch eine Arbeit hat, der wird schlecht bezahlt und muss sich nach Zweit- oder Drittjobs umsehen. Oder lieber gleich auswandern, denn auch der national-konservative Pole kann Westeuropa als Arbeitsplatz durchaus etwas abgewinnen.

Der Massenexodus aus Polen begann 2003, als Großbritannien und Irland seine Grenzen für Arbeitssuchende öffneten. Später wurden im Zuge der Freizügigkeit auch andere EU-Staaten als Jobasyl attraktiv. Nach Angaben des polnischen Hauptamts für Statistik (GUS) lebten und arbeiteten 2017 rund 2,5 Millionen Polen im Ausland, die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen, da etwa Saisonarbeiter in dieser Zahl nicht enthalten sind. Eine kleine Trendwende brachte der Brexit, aber vor allem die PiS-Regierung, die nicht nur soziale Missstände zu beheben versucht, wie z. B. mit einer deutlichen Erhöhung des Kindergelds und anderen staatlich gestützten Förderprogrammen für junge Familien. Aber sie hat den Polen mit ihren historisch bedingten Minderwertigkeitskomplexen gegenüber West UND Ost ein neues Selbstbewusstsein vermittelt und spielt seither sehr offensiv die nationale Karte aus. Mit den USA im Rücken gegen Moskau, mit anderen eurokritischen EU-Staaten gegen Brüssel und alleine mit geschärfter Speerspitze gegen Berlin.

Seit 2016 kehren die Wirtschaftsemigranten nun allmählich nach Polen zurück. Und tatsächlich: Nach Jahren im Ausland mussten sie feststellen, dass ihre westlichen Nachbarn auch nur „mit Wasser kochen“, dass es für Polen in der Immigration wenig soziale Gerechtigkeit gibt, wenig Toleranz, reichlich Kriminalität und die viel zitierte „Offenheit“ mehr in soziologischen Studien und politischen Sonntagsreden vorkommt, als auf der Straße, im Jobcenter oder in den Betrieben.

Desillusioniert von dieser Realität schämte man sich plötzlich nicht mehr, Pole zu sein, sondern entdeckte in der Fremde seine Stärken: Tradition, Familiensinn, Improvisationskunst, Ideenreichtum, Durchsetzungsvermögen. Nunmehr mit Stolz werden diese und andere Eigenschaften jetzt als historisch gewachsenes nationales Kulturgut bewusst gelebt. Viele von ihnen empfinden sich als Gegenentwurf zum am eigenen Leib erfahrenen westlichen Neoliberalismus ohne ein klares Woher und Wohin. Vielmehr wundert sich der Pole über einen diffusen von Medien und Politik aufgezwungenen Wertekatalog, den die einheimischen Menschen eilfertig zu adaptieren versuchen, in der Furcht, im Arbeitsleben und auch in privaten Beziehungen den Anschluss zu verlieren. Mit solchen aufgesetzten, willkürlich konstruierten, nicht gereiften Weltbildern, die unsicher und nicht konsequent gelebt werden, kann die Mehrheit der Polen nicht viel anfangen.

Da der sendungsbewusste Westen dem rückschrittlichen Osten gerne seine gesinnungsethische Lebensart als das Maß aller Dinge überstülpen möchte, werden solche missionarischen Umtriebe in Polen und anderen Staaten Mittelosteuropas als Bedrohung der eigenen Souveränität und Identität wahrgenommen. Das deutlichste Beispiel ist die Migrationspolitik, in der Polen der Schulterschluss mit anderen osteuropäischen Staaten und sogar Österreich gelungen ist.  

Dem engsten Verbündeten, den USA, kommt ein Nationalismus, der gegen einen gemeinsamen äußeren Gegner gerichtet ist, nur recht. Washington kann ihn für eigene geopolitische Interessen in Europa immer als Dauerjoker gegen Russland ziehen. Und so ist und bleibt Europa vorerst grob in drei Lager gespalten: in ein westlich-liberales, ein östlich-nationales und Russland. Eine Einigung und ein gemeinsamer politisch-wirtschaftlicher Raum ohne Grenzen scheint derzeit wie ein Griff nach den Sternen.

Kommentare
2019-02-04 13:16
Im Vergleich mit dem, was in der westlichen Ukraine passiert, geht es in Polen noch zivilisiert zu. In Lemberg und anderen Städten wurde dem Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera Denkmäler gesetzt, der wird dort als Nationalheld gefeiert. Den polnischen Nationalismus kann man noch irgendwie verstehen. Nach über 120 Jahren Fremdherrschaft, dem Ribbentrop-Molotow-Pakt und 40 Jahren Sowjetherrschaft sind sie jetzt erstmals seit dem 18. Jahrhundert (von den 20 Jahren Zwischenkriegszeit einmal abgesehen) wieder Herr im eigenen Hause. Dass sie sich jetzt nicht schon wieder bevormunden lassen wollen, ist nur verständlich.
2019-02-03 21:28
Das habe ich auch so erlebt. 4 Jahre habe ich in England gelebt und gearbeitet. Dort bist du als Arbeiter aus Ost-Europa nützlich, aber sie zeigen dir, wie sie fühlen sich überlegen. Und Russland? Ich bin Polin, ich habe russische Freunde. Unsere Sprache ist ähnlich, wir haben gleiche Küche, ähnliche Mentalität. Wir sind doch Brüder und Schwester. Wir gehören doch stärker zusammen als mit England! Ich bin im Norden von Polen heran gewachsen, wir sind nach Russland Einkaufen gefahren. Sie werden nie meine Feinde sein, auch wenn unsere Politiker das wollen.
Ähnliche Beiträge
Zu Beginn des Kalten Krieges schrieb der bekannte Schriftsteller George Orwell seinen weltberühmten Roman 1984. Er sah den globalen Überwachungsstaat mittels modernster Informationstechnologien lange voraus. Er zeigte auf, wie die Geschichtsschreibung ständig verfälscht wurde, um den...
Kategorie: news, erstellt: 2019-11-01 von: zeitzeuge
Die USA ziehen sich unter Donald Trump aus dem Mittleren und Nahen Osten zurück. Das goldene Ölzeitalter ist vorbei, der Islamismus einstweilen besiegt. Die USA fördern und verkaufen selbst ihre Energieressourcen, am Persischen Golf ist nichts mehr zu gewinnen. Nur den Schutz Israels werden die...
Kategorie: news, erstellt: 2019-10-16 von: zeitzeuge
Die Bunderegierung hat sich mit ihrer, bis zum Fanatismus praktizierten werteorientierten Aussenpolitik, in eine gefährlich Lage manövriert. Der Merkel-Regierung fehlt es an Realismus und das in einer historischen Phase, wo sich die Weltordnung dramatisch verändert. Deutsche Politiker bejubeln...
Kategorie: news, erstellt: 2019-09-13 von: zeitzeuge
Der Weltumbruch lässt nicht auf sich warten. Vor 8 Jahren wurde die Welt Zeuge des Arabischen Frühlings. Der Westen triumphierte. Er träumte von eine Demokratisierungswelle im ganzen arabischen Raum. Es sah fast so aus, als ob sich der Mittlere Osten, der Nahe Osten und die Mahreb Staaten von...
Kategorie: news, erstellt: 2019-08-12 von: zeitzeuge
50 Jahre her startete die Mondrakete Apollo 11 mit drei Astronauten an Bord. Das gesamte amerikanische Weltraumprogramm der Jahre 1961-69 war darauf ausgerichtet, einen US-Amerikaner vor den Russen auf den Erdtrabanten zu bringen. Apollo 11 war der einundzwanzigste bemannte US-Flug ins All. Die...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-16 von: zeitzeuge
Russland hat den Postenschacher in der EU mit einem Grinsen verfolgt. Wie oft wurde dem Kreml um die Ohren gehauen, dass in Russland keine Demokratie herrsche, dass nur dort nur Seilschaften regieren würden, dass alles Personalentscheidungen nicht transparent erfolgen würden. Und welches Bild...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-03 von: zeitzeuge
Die Welt rast auf einen Konflikt USA gegen China zu. Die USA überlegen, ob sie den rasanten Aufstrieg Chinas zur ebenbürtigen Supermacht überhaupt noch mit nicht-militärischen Mitteln stoppen können. Wenn man die Analysen führender US Think Tanks studiert, kommt man unweigerlich zu dem Schluss,...
Kategorie: news, erstellt: 2019-06-05 von: zeitzeuge
Die Ukraine hat einen neuen Präsidenten. Trotz Amtsbonus, Wahlmanipulationen und einer gut durchorganisierten Wahlkampfmaschinerie und massenmedialem Rückenwind musste Amtsinhaber Poroschenko seinen Posten räumen und dem Newcomer Wolodimir Selenski Platz machen. Anders als Poroschenko ist...
Kategorie: news, erstellt: 2019-05-04 von: moskurth
Wird die Welt wiede Zeuge eines „arabischen Frühlings“? Erinnerungen an das dramatische Jahr 2011 werden wach, als in Tunesien, Ägypten, Libyen und schließlich Syrien Bevökerungsunruhen ausbrachen und es zu Regimewechseln kam, die der Westen mitbefeuerte. Plötzlich schien es, als ob das liberale...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-09 von: zeitzeuge
Der Ex-Direktor der Kontrollabteilung der ausländischen Vermögenswerte des amerikanischen Finanzministeriums, John Smith, hat gestern in Berlin deutsche Firmen und Banken davor gewarnt, weiter mit dem Iran und Russland Geschäfte zu tätigen. Der US-Kongress hätte schwerwiegende...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-02 von: zeitzeuge
Die Welt hat kaum noch Visionen. Die Welt befindet sich in der Revision. Die Aufklärung - eine der größten humanistischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte - ist an ihre Grenzen gestossen. Eine weitere Aufklärung führt nicht mehr zur "Befreiung" oder "Selbstentfaltung" des Menschen, nicht...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-01 von: zeitzeuge
Heute soll im Europaparlament über die Urheberrechtsreform abgestimmt werden. Kritiker befürchten zurecht eine massive Beschneidung der Meinungsfreiheit, da Text-, Bild- und Videobeiträge nicht mehr lizenzfrei auf Internetforen gepostet werden dürften. Das Privileg, Informationen zu verbreiten...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-26 von: adres81
Aus Washington kommen immer neuere Hiobsbotschaften, welche die westeuropäischen Verbündten zunehmend irritieren. Dinge, die vor Monaten noch als unmöglich galten, werden Realität. Es scheint offenkundig, dass die Amerikaner sich gegen die neuen geopolitischen und wirtschaftlichen...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-20 von: zeitzeuge
Im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 31. März, fragen sich manche Beobachter, ob ein Machtwechsel im zweitgrößten Nachfolgestaat der Sowjetunion den russisch-ukrainischen Konflikt (oder Krieg) beenden kann. Die einen sagen: das sei unmöglich. Die Beziehungen der...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-17 von: zeitzeuge
Etwas mehr als fünf Monate bleiben noch, um den INF-Vertrag, der über 30 Jahre lang Europa vor einem nuklearen Inferno bewahrt hat, doch noch zu retten! Ohne Druck von unten wird dies mit Sicherheit nicht möglich sein! Um einer sich hoffentlich bald konstituierenden Friedensbewegung 2.0...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-04 von: michael
Dass wir in Europa auf einem fremden Pulverfass sitzen, war mir schon klar. Aber so krass habe ich mir das nicht vorgestellt: …Nach Abschluss des Transformationsprozesses sollen die während des Kalten Krieges in 39 US-Militärgemeinden auf 850 überwiegend in der Bundesrepublik gelegenen...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-03 von: niklas
Die Menschheit gerät immer stärker in den Sog neuer Konfikte. Die Unordnung in der Welt wächst. Ein großer Krieg ist nicht mehr auszuschließen. Die weltweiten Auseinandersetzungen haben nichts mit territorialen Ansprüchen und Eroberungen, wie in den früheren Jahrhunderten, zu tun. Kein Staat...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-19 von: zeitzeuge
Die Welt schaut gebannt auf die Münchner Sicherheitskonferenz. Für viele Beobachter ist sie nichts weiter als ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Entscheidungen werden von ihr nicht erwartet. Anführer kleinerer Länder, die ansonsten unbedeutend sind, erhalten in München eine einzigartige Möglichkeit,...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-15 von: zeitzeuge
Nach dem Ausstieg der USA und anschließend Russlands aus dem INF-Vertrag hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg jetzt überraschend die Absicht geäußert, sich doch noch für eine Rettung des Abkommens einzusetzen. Der Oldenburger Osteuropa-Experte Dr. Leo Ensel hat daraufhin folgenden...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-12 von: michael
Es ist gekommen, wie es wohl kommen sollte: Die USA und Russland sind aus dem INF-Abkommen ausgeschieden. Insbesondere den USA schien offenbar keine Spitzfindigkeit gering genug, um sie zur unbedingten Notwendigkeit für so einen folgenreichen Schritt hochzustilisieren. Schon der damalige...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-10 von: moskurth
Zeitzeuge hat gestern einen sehr interessanten Text über die zukünftigen Politikoptionen Deutschlands und Europas gegenüber Russland gepostet, den man leider nicht kommentieren konnte. Ich möchte aber trotzdem etwas dazu sagen: Zunächst zur SPD: Spätestens mit der Kaltstellung Sigmar...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-29 von: michael
Eine der Schicksalsfragen für Europa ist sein künftiges Verhältnis zu Russland. Wird die Europäische Union es eines Tages schaffen, ein gemeinsames Haus mit Russland und den ehemaligen Republiken der Sowjetunion zu errichten, oder wird Russland wieder zum Gegner und Feind Europas. Deutschland...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-28 von: zeitzeuge
Jetzt spukt es auch durch Deutschland – das Phantom „Integrity Initiative“. Die Öffentlichkeit kann mit diesem eher unschuldig klingenden Namen kaum etwas anfangen, weil es für Rundfunk und Presse aus gutem Grund nicht von Interesse ist, sich mit dem zu befassen, was sich dahinter verbirgt: ein...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-27 von: wolgatreidler
Die Deutsche Wirtschaft kennt die makroökonomischen Zahlen zu Russland, vor allem die Korruption in diesem Land. Jedem ist überlassen, das Glas halbleer oder halbvoll zu sehen. Russlands Wirtschftsmodernisieung stockt. Der Grund: Die Führung des Landes will die Entwicklung von oben steuern, um...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-21 von: zeitzeuge
Droht Großbritannien das gleiche Schicksal wie der Sowjetunion vor 30 Jahren? Als Folge des Brexits könnte Schottland und Wales - Länder, in denen die Bevölkerung im Referendum überwiegend für den Verbleib in der EU votiert hatte - das Vereinigte Königreich verlassen. Der Verlust Schottlands...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-17 von: zeitzeuge
Manfred Weber, der CSU-Europapolitiker und Spitzenkandidat der EVP für das Amt des Vorsitzenden der Europäischen Kommission. Er will Europa zusammenführen. Aber er meint nur die EU. Russland gehört für ihn nicht zu Europa, das geht aus sämtlichen Interviews und anderen Äußerungen...
Kategorie: news, erstellt: 2018-12-14 von: michael
Weitere Beiträge dieses Autoren/dieser Autorin
Jetzt spukt es auch durch Deutschland – das Phantom „Integrity Initiative“. Die Öffentlichkeit kann mit diesem eher unschuldig klingenden Namen kaum etwas anfangen, weil es für Rundfunk und Presse aus gutem Grund nicht von Interesse ist, sich mit dem zu befassen, was sich dahinter verbirgt: ein...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-27 von: wolgatreidler