Wednesday 11 December 2019
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Zeitzeuge, category: news
category: news
created on: 2019-01-17 by: zeitzeuge

Droht Großbritannien das gleiche Schicksal wie der Sowjetunion vor 30 Jahren? Als Folge des Brexits könnte Schottland und Wales - Länder, in denen die Bevölkerung im Referendum überwiegend für den Verbleib in der EU votiert hatte - das Vereinigte Königreich verlassen. Der Verlust Schottlands würde London genauso schwer treffen wie Moskau der Weggang der Ukraine. In Schottland sind die atomaren Waffen und die Kriegsflotte Großbritanniens stationiert. Um das zu verhindern, werden die britischen Führungseliten alles daran setzen, um die Wiederholung des Referendums zu erzwingen. Die EU wird sich dem nicht wiedersetzen, da der Brexit auch sie unmittelbar schwächen würde. Nach dem Beispiel Irlands, wo ein erstes Referendum, bei dem sich die Bevölkerung gegen den Lissaboner EU-Vertrag ausgesprochen hatte, wiederholt wurde, werden wohl auch die Britten nochmals zur Urne gebeten, um das "richtige Ergebnis" zu erzielen. Nimmt die liberale Demokratie nicht gehörigen Schaden angesichts dieser Manipulation?

Die andere angelsächsische Großmacht - die USA - steckt in ählichen inneren Widersprüchen. Nach Ansicht der dort herrschenden Eliten ist mit Donald Trump der "falsche Präsident" gewählt worden. Seit seinem Amtseid wird an Trumps Stuhl gesägt, jeder mögliche Versuch unternommen, ihn über einen Politiskandal zu stürzen. Nach dem Motto: Es kann nicht sein, dass dieser Trottel "unseren" Kandidaten geschlagen hat. Die in die Bedrängnis gekommenen Führungseliten haben es geschafft, der Öffentlichkeit ein starkes Narrativ beizubringen: Trump wurde durch eine Geheimdienstoperation Russlands ins Präsidentenamt gehievt. Russland, so wird kolpotiert, verfüge über die beste Cyberarmee der Welt. Eigentlich waren die USA bei Cyberattacken jahrelang führend, wie die Dossiers des CIA Überläufers Snowden dokumentierten. Doch der CIA gelang es den Spieß umzudrehen: Snowden wurde vergessen, der russische Hacker für alle Untaten dieser Welt verantwortlich gemacht. Trumps Gegner sprechen offen davon, dass Russland scheinbar auch den Brexit manipuliert habe. So wehren sich die Führungseliten gegen ihren Bedeutungverlust.

Amerikaner und Britten werden nun jahrelang mit inneren Problemen zu tun haben. Sie werden zu einem "anderen" Teil des Westens. Die EU entwickelt sich - ob sie es will oder nicht - zu einem Kontinentaleuropa, wo das wirtschaftsstarke Deutschland (weniger Frankreich) die Führungsmacht spielen wird. Um das zu verhindern, werden die USA und Großbritannien keinen Versuch unterlassen, Berlin kleinzuhalten, falls nötig durch Spaltungen innerhalb der EU zu isolieren. Die deutschen Führungseliten müssen das realistisch verstehen.  Für die Angelsachsen geht es um den Erhalt der transatlantischen Sicherheitsgemeinschaft, der NATO und anderer Institutionen - um jeden Preis, leider auch auf Kosten der Demokratie. In der Energiepolitik werden die Mittelosteuropäer von den USA gegen Berlin und Paris in Stellung gebracht. Dazu gehört auch der Versuch, Deutschland im letzten Moment am Bau der russischen Ostseepipeline zu hindern.

 Die Beschreibung dieses Zustandes von Europa und dem Westen mag beängstigend sein. In der langen Geschichte Europas wird er kaum als dramatischer Wendepunkt wahrgenommen werden. Vielelicht entspricht es der Normalität, dass die Zeit der angelsächsischen Dominanz in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg ein Ende nimmt. Deutschland wird, mit Frankreich und anderen EU Nationen, über ein neues historisches Sicherheitskonzept und staatliches Miteinander auf dem abendländischen Kontinent nachdenken müssen. Ein gemeinsamer Raum von Lissabon bis Wladiwostok wird immer wahrscheinlicher. Die EU wird sich irgendwann einmal auf zwei Schultern stützen: auf die amerikanische und die russische.  

Comments
2019-01-21 23:55
Sehr weitreichende Analyse. Es scheint so gut wie sicher, dass London, ähnlich wie Irland oder wie Dänemark bei der Euro-Abstimmung, das Referendum wiederholen lässt, bis das Ergebnis „stimmt“, zumal ja auch die britischen Erdöl- und Erdgasreserven mehrheitlich vor der schottischen Küste liegen. Ob nicht in Mittelosteuropa angesichts zahlreicher Unstimmigkeiten mit Brüssel gar an Strukturen einer „Osteuropäischen“ Union in Verbund mit den USA gebastelt wird, deren wichtigstes Bindeglied ihre gemeinsame antirussische Haltung ist? Solche Denkansätze gibt es vor allem in Polen, aber auch in Teilen des Baltikums, in Rumänien und sogar in der Ukraine. Gemeinsamkeiten gäbe es dort auch in der Ablehnung des Liberalismus westlicher Prägung und der Migrationspolitik. Diese derzeitige – vielleicht nur temporäre – Zweiteilung der EU könnte Berlin und Paris dazu bewegen, sich weiter von Washington zu distanzieren und sich dabei wieder enger an Russland zu binden. Dieser Zeitpunkt wäre spätestens jetzt gekommen, und ein solches Szenario wäre noch vor 15 Jahren tatsächlich real gewesen. Leider gibt es derzeit trotz prominenter Vorbilder in der deutschen Außenpolitik nicht einmal Ansätze einer alternativen Ostpolitik in Deutschland und Frankreich. Auch sonst sind in Westeuropa kaum Pragmatiker geschweige denn Visionäre erkennbar, die Russland nicht bloß auf das unvermeidliche Übel eines unliebsamen Nachbarn reduzieren würden. Daher liegt die Befürchtung nahe, dass die transatlantisch geprägten Interessengruppen in Deutschland, Frankreich und anderen Staaten Westeuropas, die bis in Regierungskreise hineinreichen, wenig Kreativität entwickeln werden, eine eigene, von den USA weitgehend entkoppelte Außen- und Sicherheitspolitik zu etablieren, sondern eher dazu entschlossen sind, Trump „auszusitzen“ und die Chance, aus dem Schatten der USA zu treten, vertun werden. Dann wird sich Europa nicht wesentlich umstellen müssen und kann nach Trump bequem weitermachen wie bis 2016.
2019-01-20 21:36
Ob der Brexit der EU in wirtschaftlicher Hinsicht einen Nachteil bringen wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Es gab aber in der Vergangenheit zwischen London und Brüssel sehr viele Nebenabreden zum Nutzen des Vereinigten Königreichs, wie z.B. der Erlass von Zahlungen an die EU ab 1984, als Margaret Thatcher Ungleichmäßigkeiten bei Agrarsubventionen ausgemacht haben wollte. Genauso die Weigerung, dem Schengen-Raum beizutreten oder die EU-Sanktionsfreiheit für Großbritannien bei Haushaltsdefiziten oder Staatsschulden. Auch haben sich die Briten, weil sie der Währungsunion nicht beitraten, kaum an den Kosten für die Euro-Rettung beteiligt. Das „Cherry-Picking“ von damals wiederholt sich jetzt bei den EU-Austrittsverhandlungen. Gerade was jedoch die europäische Russlandpolitik angeht, muss der Brexit kein Nachteil sein. London hat mit seinem steten Konfrontationskurs gegenüber Moskau den Rest der Union immer wieder in unangenehme Situationen hineinmanövriert, der „Fall Skripal“ ist das letzte prominente Beispiel. Ebenso die Entsendung britischer Militärs als strategische Berater in die Ukraine. Der Brexit kommt einem Stück westeuropäischer Deeskalation gegenüber Russland gleich. Anstatt weiter um England zu buhlen, sollte sich Kontinentaleuropa jetzt endlich in seiner Russlandpolitik neu orientieren und zum Schutz gegen künftige anglo-amerikanische Versuche, EU-Staaten aus geopolitischen Vorteilen gegeneinander auszuspielen, jetzt noch enger zusammenrücken.
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