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Zeitzeuge, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2020-06-30 von: zeitzeuge

Die Corona-Krise hat die Welt in Aufruhr versetzt. Amerika schlägt wie wild um sich, will den Verlust seiner unangefochtenen Weltmachtrolle nicht kampflos hinnehmen. Aber die USA stehen vor gigantischen Herausforderungen. Das Image Amerikas in der Welt ist angekratzt, im Kampf gegen die Pandemie versagte das US-Gesundheitssystem. Die Bewegung Black-Life-Matters wird Amerika genauso in seinem Bestand erschüttern, wie Fridays for Future die EU-Politik nachhaltig verändert hat. Amerika führt Handelskrieg gegen seinen vermeintlichen Hauptrivalen China, will über Sanktionen die russische Wirtschaft massiv schädigen und diszipliniert die Europäer, Amerikas engste Verbündete, wie Vassalen. Die EU konnte zwar in der Pandemie-Bekämpfung aufgrund seines sozial-marktwirtschaftlichen Systems besser punkten als die USA, doch die eigentlichen Problemlösungen stehen der EU noch bevor. Corona ist dreischichtig. Die erste Etappe, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu bewerkstelligen - das hat Europa getan. Die zweite Etappe kommt jetzt: die Wirtschaftsschäden berechnen, die wirtschaftlichen Zerfallserscheinungen stoppen, Bankrott und Arbeitslosigkeit verhindern. Am Schlimmsten für alle wird die dritte Etappe: soziale Unruhen, Proteste, Regierungsumstürze - all das könnte bald auf der Tagesordnung stehen. Die Länder der ehemaligen Dritten Welt sind am härtesten von den ökonomischen Auswirkungen betroffen. Die dritte Phase der Krise werden einige von ihnen nicht heil überstehen. Eine Radikalisierung, Staatszerfall, Bürgerkriege, Massenmigrationen, Armut und Terrorismus bedrohen aus diesen Regionen den Westen. Der kluge Henry Kissinger sagt: die Welt steht in Flammen. Das, was wir von der Pandemie und ihren Schäden bisher mitbekommen haben, ist nur die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm. Und die Frage wird sein, ob die genügsamen Wohlstandsgesellschaften für anstehende ernsthafte Konfliktlösungen gerüstet sind.  Es wäre für die globale Krise der Menschheit einfacher, wenn alle Staaten an einem Strang ziehen würden. Die UNO hat ein Moratorium, eine Einstellung aller bewaffneten Konflikte und das Einfrieren aller Sanktionen für die Zeit der Corona-Krise vorgeschlagen. Doch die USA sehen in diesem Vorschlag die Gefahr ihres eigenen Machtverlustes und setzen mit Kampfgeschrei dagegen. Die weltpolitische Lage wird dadurch komplizierter, dass die EU bislang keine Alternativen zur Führungsmacht Amerika sieht. Es gibt in der EU niemanden, der den amerikanischen Schutzschirm gegen einen chinesischen oder russischen eintauschen will. Ernsthafte Autonomiebestrebungen, Emanzipation von den USA, sucht man in Europa vergeblich. Die USA wollen die Europäer als Verbündete, manche sagen: Puffer, in der Eindämmungspolitik gegenüber den wahren amerikanischen Konkurrenten Russland und China verwenden.  Und die USA sind - über ihre transatlantischen Netzwerke - in der Lage, die EU an sich zu binden, auch indem sie Staaten wie Deutschland unmittelbar mit der Spaltung der EU drohen und Angst einflössen. In der Post-Corona-Welt wird sich alles änhlih der Lage nach dem Ersten Weltkrieg entwickeln. Als Folge der ersten Industrialisierung, dem Aufkommen völlig neuer Technolgogien. Produktionstätten,Handelsströmen, Wirtschaftskräften - zerfielen die alten europäischen Imperien, Monarchien wurden durch Burgeoisien abgelöst, in Amerika kam es zum Raubtierkapitalismus, in Russland wurde der Kommunismus und in Deutschland der Nationalsozialismus geboren. Diese unterschiedlichen Systeme und Gesellschaftsformen gingen im Zweiten Weltkrieg aufeinander los und zertrümmerten die alte Welt. Jetzt steht die Menschheit vor einer neuen Welle der Industrialisierung - der Digitalisierung, der Macht der künstlichen Intelligenz, einer neuen Rangfolge von Weltmächten, einer neuen Bipolarität zwischen USA und China. Lernen wir aus den Erfahrungen der Zwischenkriegszeit und auch des Kalten Krieges - und lassen keinen Dritten Weltkrieg zu. Putin hat nicht Unrecht, wenn er ein Treffen der fünf Atommächte und Ständigen Mitglieder des UN Sicherheitsrates fordert, um über eine Post-Corona-Welt(friedens)ordnung nachzudenken. Deutschland wäre zwar in dieser Runde nicht dabei (deshalb beharrt Merkel so sehr auf dem G7 Format), sollte aber dem Treffen keine Steine in den Weg legen. 

    

Kommentare
2020-07-05 12:44
Viel Lärm um nichts. Das ist alles, was mir zu diesem ganzen Corona-Wahn noch einfällt. Zurück bleibt ein Trümmerhaufen: zerrüttete Volkswirtschaften, Unternehmen vor der Pleite oder schon mittendrin, ruinierte Existenzen, psychisch malträtierte Kinder mit eingebläutem Abstand-Reflex und bei den Initiatoren dieses ganzen Einschüchterungs-Spektakels die befriedigende Erkenntnis, wie einfach es doch ist, ein Volk mehrheitlich unter seine Fuchtel zu kriegen und in Schach zu halten, wenn man gezielt planmäßig Angst schürt. Gäbe es nicht die vielen Emigranten in Europa, die durch diesen Lockdown-Unsinn immer mehr außer Kontrolle gerieten, so wäre dieser Zirkus noch in vollem Gange. Ein besonders jämmerliches Bild haben die Medien abgegeben, die bis auf wenige Ausnahmen Desinformation und damit Panik verbreitet haben. Wer anderer Meinung war oder die falschen Fragen gestellt hat, wurde ausgegrenzt und an den Pranger gestellt, egal ob Laien oder Fachleute. Besonders anwidernd sind bis heute die zum Fremdschämen peinlichen, von manchen Rundfunkstationen in eigener Sache oder im Auftrag des Gesundheitsministeriums mit unerträglich schmalzigem Pathos verbreiteten Kampagnen, die alles in Reih und Glied zwingen sollen: „Wir rücken zusammen“, „Zusammenstehen gegen Corona“, „Haltung zeigen“ „Deutschland sagt danke“ – allen die den „Laden am Laufen“ gehalten haben. Im Singsang dieser hohlen Phrasen mussten Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger Entscheidungen über Leben und Tod treffen, allein gelassen von denen, die in Politik und Verwaltung ihrer Aufgabe in dieser künstlich herbei geführten Krise nicht gewachsen waren. Wenn etwas positiv getestet werden konnte, dann, wie Menschen noch wie vor hundert Jahren mit einfachst gestrickten Parolen geködert werden können. Und dann die Endlosliste von Widersprüchlichkeiten und doppelten Standards: Die Pandemie sei noch ganz am Anfang heißt es aus Berlin, gleichzeitig gehen aber die Infektionszahlen zurück. Im März warnten Virologen noch vor Millionen Infizierten und Hunderttausenden Toten allein in Deutschland. In der offiziellen Sprachregelung hieß es lange Zeit „an“ oder „mit“ Corona verstorben, heute verwenden die Medien die umständliche aber beredte Formulierung „im Zusammenhang mit Corona“. Da fallen mir sofort die vielen chronisch kranken Menschen ein, denen mit Rücksicht auf dieses dubiose Virus wichtige Behandlungen verwehrt wurden, mit katastrophalen, z.T. tödlichen Folgen. Dann kippte Mitte Juni das Oberverwaltungsgericht Magdeburg die Klage eines Schulleiters gegen die Aufweichung des Abstandsgebots an Schulen, weil all das, worauf wir wochenlang mit Expertennachdruck eingeschworen wurden, nun plötzlich hinfällig sei, da „eine konkrete Gefährdung von Schülern und Lehrkräften bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,50 Metern bislang wissenschaftlich nicht eindeutig erwiesen“ sei. Währenddessen müssen Kinder mit Atemschutzmasken in die Schule, in den Arztpraxen sitzen die Patienten nicht im Wartezimmer, sondern mit Mundschutz draußen auf der Treppe, zur selben Zeit demonstrieren in deutschen Städten Tausende auf engstem Raum für „Black lifes matter“, eine sicher berechtigte Sache, die hierzulande aber gar nicht zur Disposition steht – laut Medienberichten natürlich jedes Mal vorbildlich coronagerecht, dieser Zusatz darf dann auch nie fehlen. Zurück bleibt Verwirrung pur und leider das ernüchternde Gefühl, wie wenig 75 Jahre Freiheit die Menschen in Europa dazu befähigt haben, sich jenseits von Medien- und Politikermanipulation mit einem ausreichenden Maß an Urteilsvermögen auszustatten, um solchen Medienereignissen den Stellenwert zuzuschreiben, der ihnen letztlich gebührt. Wer hier anstelle autoritätsfürchtiger Reflexe durch alle Schichten hindurch die entschlossene Vernunft gefestigter mündiger Zivilgesellschaften erwartet hat, wurde bitter enttäuscht.
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