Donnerstag 28 Mai 2020
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Coronas Risiken und Nebenwirkungen, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2020-04-04 von: wolgatreidler

Während Zeitzeuge in seinem letzten Beitrag die Auswirkungen des Coronavirus auf die mögliche zukünftige Weltordnung umrissen hat, möchte ich sowohl den medialen Umgang mit diesem Thema in den Fokus rücken als auch das fragwürdige Vorgehen derjenigen, die darin die Verantwortung für unser Land tragen. Zunächst aber die Frage: Was hat das Coronavirus mit Russland zu tun?

Erst einmal nicht viel. Bei Spiegel online löste es aber alt bekannte Reflexe aus, indem das Medium sich gezwungen sah, die für seine typisch russlandfeindliche Berichterstattung unvermeidliche Frage zu erörtern: „Wie nutzt das Coronavirus Putin“? Jetzt, wo alle Welt Corona für sich entdeckt hat, würde der Schreckensherrscher im Kreml bestimmt die Gelegenheit ergreifen, im Schatten der Welt-Pandemie auch die Ostukraine an sich zu reißen. Natürlich nutze das Virus auch der AfD und sämtlichen Verschwörungstheoretikern und Cyberangreifern aus Sankt Petersburg, die nur darauf gewartet hätten, mit einem brandneuen Thema den verhassten Westen und seinen Medien eins auszuwischen. Und natürlich war sich das ZDF in seinen „heute“-Nachrichten Ende März nicht zu schade, sich in Yellow-Press-Manier über die Langsamkeit des Baus eines neuen Krankenhauses am Stadtrand von Moskau zu ereifern. Im Gegensatz zu den phlegmatischen Russen würden die rührigen Chinesen so ein Projekt in nur wenigen Tagen verwirklichen.

Dieser und ähnliche Sender des öffentlichen Rechts setzen sich in diesen Tagen besonders eifrig in Szene, um sich in der Deutungshoheit über die Corona-Krise zu behaupten. „Einordnen“ nennen sie das. Und es ist ihnen, wie schon im Kommentar zum Text von Zeitzeuge erwähnt, trotz objektiv nachvollziehbarer Versäumnisse der verantwortlichen Politiker und Institutionen erstaunlich gut gelungen, den Menschen vorzugaukeln, es gäbe in Deutschland ein Krisenmanagement, das alles im Griff habe. Und dies, obwohl der Gesundheitsminister noch vor einem Monat eine Pandemie in Deutschland für unwahrscheinlich hielt, das renommierte Robert-Koch-Institut zur selben Zeit beschwichtigend von einer „gewöhnlichen Grippe“ sprach, der Haus-und-Hof-Virologe von der Berliner Charite seine Theorien im Wochentakt ändert und die Kanzlerin noch vor wenigen Wochen eine Schließung von Grenzen innerhalb der EU für nicht notwendig hielt. Zu ähnlichen Umgereimtheiten ist Frau Merkel übrigens auch fähig, wenn es um ihre eigene Person in Krisenzeiten geht: Da ließ sie sich doch, kurz nachdem sie Kontakteinschränkungen verordnete, von einem Arzt, dessen Kontakt mit anderen Patienten die Gefahr einer Corona-Infektion nahe legen musste, eine Impfung verpassen. Welche Berater hat eine erste Frau im Staat, wenn sie sich von einem Arzt behandeln lässt, bei dessen tagtäglicher Arbeit sich das dringende Risiko einer Corona-Übertragung geradezu aufdrängt? Zu derselben Zeit verhängen Bund und Länder Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung, und nur kurz zuvor konnte der bayrische MP Söder nichts Absurderes tun, als – ähnlich einem Chefarzt bei seiner täglichen Visite – mit einer ganzen Gefolgschaft von mir nicht näher bekannten Personen vor die Kameras zu treten, um zu rechtfertigen, warum ab sofort Ansammlungen von mehr als drei Personen in Bayern verboten seien. Und jetzt, wo Gruppenbildungen geächtet und polizeilich geahndet werden können, setzt der deutsche Bundestag noch einen drauf und ruft im Zeitalter der Digitalisierung seine Mitglieder zusammen, um ein sicher gut gemeintes, aber wenig effektives Hilfspaket zu beschließen. Noch grotesker wird es, wenn einige derjenigen, die dort – und wenn auch nur für wenige Minuten – aufeinander gehockt haben, sich später darüber ereifern, dass Nordrhein-Westfalen einen Monat zuvor den Menschen noch erlaubt hat, trotz Corona gemeinsam Karneval zu feiern. Dem nüchternen Beobachter können sich bei derartigen Glaubwürdigkeitsverrenkungen nur die Haare sträuben. Solche Stilblüten lassen Menschen in einem Staat ihren Volksvertretern nur dann durchgehen, wenn sie sich soweit in die Ausweglosigkeit einer Situation haben hineindrängen lassen, dass sie am Ende meinen, es sei besser, ihr Schicksal lieber anderen anzuvertrauen, die die Probleme für sie „einordnen“. Diese Einordnungsmacht nutzt auch die Gunst der Stunde, sich jetzt mit der Fake-News-Keule unliebsame Medien vorzuknöpfen. Dass deutsche Behörden das Corona-Thema missbrauchen, um z.B. RT Deutsch unter Beobachtung zu stellen, zeigt die Entschlossenheit, den aktuellen Vorwand zu nutzen, um lästige Gegner endlich auszuschalten.

Bei aller Gefahr, die das Virus für uns alle bedeutet, müssen wir jetzt aufpassen, uns keinen Notstands-Modus aufzwingen zu lassen, der es zulässt, unter dem Deckmantel von Corona Reglementierungen einzuführen, die wir später alle bereuen könnten. Wachsamkeit ist in dieser Zeit mehr denn je geboten und jeder täte gut daran, sein Urteilsvermögen immer mal wieder einem Check-up zu unterziehen, damit Corona nicht den Bereich befällt, der gerade am meisten in Gefahr zu sein scheint – unseren gesunden Menschenverstand.

Kommentare
2020-04-24 17:15
Ich fühle mich von meiner näheren und ferneren Umgebung langsam gemobbt mit diesem Thema. Corona aus allen Kehlen, im Radio, im Fernsehen, im Laden, auf der Arbeit. Jeder schwätzt nur noch davon, obwohl keiner wirklich etwas darüber weiß, aber das spielt wohl keine Rolle. Die Medien machen die Menschen restlos kopfscheu, ordnen alles diesem Coronawahn unter, der inzwischen unseren Alltag beherrscht und vergiftet hat. Es scheint keinen anderen Modus mehr zu geben. Wie kann man das ganze kollektive Leben auf so ein Virus reduzieren? Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Eltern zu treffen, geschweige denn in den Arm zu nehmen. Fremde auf der Straße oder im Supermarkt gehen sich aus dem Weg, als ekelten sie sich voreinander, springen zurück und grölen ungeniert: „Abstand!“. Das ist doch pervers! Wir zerstören unsere kleinen und mittleren Betriebe, ganze Industriezweige, unsere sozialen Systeme, Existenzen für die nächsten Jahrzehnte, und alle machen mit. Das Prinzip ist einfach und erprobt. Man kann sein Volk leicht regieren, wenn man ihm nur ordentlich Angst einjagt und sich dann als Retter in der Not wieder vertrauensselig herankuschelt. Ich bin fassungslos, dass so etwas in aufgeklärten abendländischen Demokratien immer noch funktioniert.
2020-04-11 13:40
Die Medien sind dazu da, den Politikern, die sie schützen, den Rücken zu stärken, und nicht, um kritische Berichterstattung zu betreiben. Die Schmerzgrenze ihrer Glaubwürdigkeit haben die Entscheidungsfinder in unserem Land ohnehin schon überschritten. Spekulationen über die Herkunft des Virus würden noch mehr Unruhe unter die Leute bringen, als wir jetzt schon haben. Noch sind wir in einer Phase der Angst, in der wir uns widerspruchslos widersinnige Anordnungen aufoktroyieren lassen. Im Alltag gibt es derart abstruse Widersprüchlichkeiten, denen keine noch so sarkastische Satire standhält. Der Umgang mit der öffentlichen Nutzung von Atemschutzmasken ist eine davon. Oder die Skurrilitäten bei der Frage, welche Waren in welchen Geschäften verkauft werden dürfen, bis hin zu doppelten Standards bei Versammlungsverboten. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Leider kann man sich auch aus dem Ausland keine Tipps zum Leben in der Krise holen, die Kopf- und Konzeptlosigkeit macht wie das Virus selbst vor Grenzen nicht halt. Einzig China scheint noch bei Verstand zu sein. Während wir wieder Nabelschau in unseren endlosen Wertedebatten betreiben, steuern wir in eine Rezession hinein, der eine Inflation folgen kann, wie sie unsere Generation noch nicht kennengelernt hat. Und der Yen hat gute Chancen, den Dollar nach der Krise als Weltleitwährung abzulösen. Diese Krise ist eine Bewährungsprobe, die der Westen nicht bestehen wird. Vielleicht ist ein Crash aber auch beabsichtigt und hinter den Kulissen zimmern die Weltenlenker bereits an einer neuen Ordnung. Wäre nicht das erste Mal in der Geschichte.
2020-04-05 12:25
Bei aller Kritik kann man den europäischen Staaten keinen Vorwurf zu ihrem Umgang mit dem Virus machen, weder in Italien, Spanien und Frankreich noch in Deutschland. Bund und Länder befinden sich auf einer Terra Incognita, wo guter Rat teuer ist. Wenn die ergriffenen Maßnahmen zum Teil überzogen scheinen, die Menschen akzeptieren sie mehrheitlich, vielen gehen sie sogar nicht weit genug. In Russland müssen jetzt alle einen Monat zu Hause bleiben, in den Großstädten wird jede Bewegung über eine App kontrolliert, sogar wenn man nur den Müll rausbringen will. Wie sähe denn die Alternative aus? Etwa so wie in Schweden, wo jetzt auch endlich der Ernst der Lage erkannt wurde, nachdem dort wochenlang business as usual herrschte? Oder gar wie in Belarus, das Präsident Lukaschenko zum coronafreien Areal erklärt hatte und seinen Bewohnern sicher nicht in vollem Ernst empfohlen hatte, als Allheilmittel nur ordentlich Wodka zu trinken? Ich stimme Ihnen aber zu, der Umgang mit sogenannten „Fake News“ in dieser Frage besorgt auch mich. Wir besprechen doch gerade ein völlig neues Thema, zu dem wir doch erstmal die Fakten zusammentragen müssen und dabei noch ganz am Anfang stehen, auch medial. Da muss es in einer offenen Gesellschaft, die sich Informationsfreiheit auf ihre Fahnen schreibt, doch drin sein, mögliche Ursachen und Lösungen unvoreingenommen zu diskutieren, ohne von vornherein in die Verschwörerecke getreten zu werden. Hier geben die Medien gerade ein armseliges Bild ab. Es gibt sehr viele ungeklärte Fragen zur Herkunft des Virus und seiner schnellen Verbreitung. Schon in den Tagen, als die Zahl der Infizierten in Deutschland noch vierstellig war, ließen manche Medien verbreiten, es gäbe keinen Zweifel, dass Corona natürlichen Ursprungs sei und nicht aus dem Labor komme, andere Quellen, etwa aus den USA, behaupten aber das Gegenteil. Auch wissen wir bis heute nicht, ob das chinesische Virus wirklich mit dem identisch ist, das auf dem Rest der Welt grassiert. Solche Fragen werden aber nicht einmal beiläufig diskutiert. Klar, das hilft jetzt auch nicht, das Problem zu lösen, wäre aber auch nicht sinnloser, als die überflüssige nervöse Suche nach dem „Patienten Null“.
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