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Zeitzeuge, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2019-09-13 von: zeitzeuge

Die Bunderegierung hat sich mit ihrer, bis zum Fanatismus praktizierten werteorientierten Aussenpolitik, in eine gefährlich Lage manövriert. Der Merkel-Regierung fehlt es an Realismus und das in einer historischen Phase, wo sich die Weltordnung dramatisch verändert. Deutsche Politiker bejubeln sich selbst und klopfen sich auf die Schulter: man ohrfeigt die Diktatoren dieser Welt, preist die eigene liberale Standhaftigkeit, stopft Anedersdenkenden den Mund - und träumt davon, weiter eine deutsche Führungsrolle in der Welt zu spielen. Dem ist aber nicht so; Deutschland gerät zusehends in eine gefährlich Isolation. Die werteorientierte Außenpolitik hat ausgedient. Diejenigen, die diese Merkelsche Linie angeprangert und deswegen in Verruf geraten sind, müssen rehabilitiert werden. Realisten gehören wieder in die Talkshows ud als Kommentatoren in die Medien. Die Moralapostel in den Parteien und die Kreuzritter mit Weltverbesserungsmentalität sollten dagegen weniger Gehör finden.

Es sind die liberalen Medien in Deutschland, die die Politik zum ständigen Kampf gegen die "bösen Buben" Trump, Putin, Xi Jinping, Erdogan - und jetzt Johnson auffordern. Dem "Verrat liberaler westlicher Werte" soll sich die Bundesregierung mit aller Macht entgegenstellen. Und was sind die Folgen dieses "Entgegenstellens"? Nachdem die Bundesregierung dem Hongkonger Jungaktivisten Wong eine breite öffentliche Bühne in Berlin geboten hat, wo dieser praktisch zum Regime Change in seinem Land aufrief - wie einst ausgewiesene Sowjetdissidenten im Westen -, wird China in den bilateralen Wirtscchaftsbeziehungen Deutschland abstrafen. Dabei braucht der deutsche Export heute China mehr, als die Chinesen deutsche Technologie. Bei den Protestbewegungen in Moskau letzten August, haben deutsche Politiker und Medien sich auf Putin eingeschossen, weil er die liberale Opposition drangsaliert. Doch die russische Bevölkerung will keinen Regime Change in Russland und auch keine Liberalen in der Regierung. Wenn es eine Alternative zu Putin gibt, dann sind das die Kommunisten und Nationalisten. Hier fehlt es in Berlin an realpolitischer Analyse. Statt Chinesen und Russen zu erziehen, sollten sich deutsche Politiker und Medien darüber ängstigen, dass Moskau und Peking bald ein Bündnis gegen den Westen eingehen könnten.

Auch Erdogan wird die ständige Kritik an seinem autoritären Führunsstil aus Deutschland nicht mehr hinnehmen. Statt der EU beizutreten, liebäugelt die Türkei jetzt mit einem Bündnis mit Russland. Sieht man das in Berlin nicht? Die neu einsetzende Flüchtlingswelle arabischer Flüchtlinge nach Griechenland ist kein Zufall. Erdogan warnt Deutschland und die EU. Erdogan kann morgen schon mit Millionen von Flüchtlingen Europa überschwämmen und die EU destabilisieren. Sieht das keiner in Berlin?

Nun hat Deutschland einen weiteren Gegner der modernen Liberalen ausfindig gemacht: den britischen Premier Johnson. Es fehlt nicht mehr viel, bis auch er in den Klub der Diktatoren dieser Welt aufgenommen wird. Dabei versucht Johnson doch nur den Willen der Mehrheit der Briten, die 2016 für einen Brexit gestimmt haben, durchzusetzen. Dass die EU Großbritannien nicht aus der EU ziehen lassen will und auf ein zweites Referendum spekuliert, ist einem aufmerkamen Beobachter nicht entgangen. Großbritanien wird aber die EU verlassen und im gleichen Moment ein Bündnis mit den USA eingehen. Trump und Johnson werden dann vom Westen her Deutschland und die EU in die Zange nehmen - vom Osten her droht der gleiche Zangengriff seitens der Chinesen und Russen. 

Deutschland träumt derweilen von einer neuen Revolution, die die Menschheit verändern wird - die große ökologische Wende zur Rettung des Klimas auf unserem Planeten. Andere Herausforderung in der gefährlichen weltpolitischen Großwetterlage igoniert man einfach. Eine liberale Vermenschlichung der Welt und eine weltweite grüne Revolution - beides soll von Deutschland ausgehen. Doch wer folgt Deutschland?          

Kommentare
2019-11-03 07:55
Spätestens die Thüringen-Wahl hat gezeigt, dass die etablierte deutsche Politik nur Antworten auf Fragen hat, die sie selber herbeidichtet und die von den Menschen gar nicht gestellt werden. Das Wahlergebnis beweist abermals: Die Menschen im Land haben andere Sorgen, als die Generierung einer realliberalistischen Gesellschaft. Und jetzt kommt´s: Als so ziemlich einzige Quintessenz ihrer Wahlpleiten haben CDU und Co. herausextrahiert, dass der Wähler ihre lebensfremde Politik bloß nicht richtig verstanden habe! Ergo: „Wir müssen den Menschen unsere Politik nur besser erklären.“ Diese Fehleranalyse präsentieren uns die ehemaligen Volksparteien nicht erst seit Thüringen. Die Wählerinnen und Wähler in Deutschland haben demnach also keinen ausgereiften Sinn für falsch und richtig, sie sind für die aufoktroyierte liberale Beliebigkeit und Traditions- und Identitätsverleugnung einfach nur zu blöde und müssen sich Schulungen verpassen lassen. Die Medien verbreiten diesen und ähnlichen Unsinn sogar schon auf dem Kinderkanal KIKA in der fragwürdigen Nachrichtensendung „Logo“. Redakteure, die sich als „unabhängig“ bezeichnen, täuschen mit unterschwelliger Manipulation Seriosität vor, indem sie in Kommentaren und Interviews mit ihren eingeübten Phrasen über Toleranz, Freiheit und Demokratie jonglieren und uns mit praktisch nicht anwendbaren Ideologien überziehen. In Interviews mit dem politischen Gegner, sprich: jedem, der laut ihrem Urteil keiner „demokratischen“ Partei angehört, sind sie nicht mehr in der Lage, mit ihren Gesprächspartnern intellektuell Schritt zu halten und spontan folgerichtig zum Thema zu diskutieren. Jede alternative Idee, jeder Ansatz, der sich außerhalb des eingeübten Diskurses entwickelt, wird in totalitärer Manier von oben herab verurteilt und abgestraft. Was sich im Deutschland unserer Tage in Medien und Politik anmaßt, „politische Mitte“ zu sein, tritt heute vielmehr als Meinungspolizei auf den Plan, die jegliche alternative Argumentation zu Grundsatzfragen totschlägt, wie ein lästiges Insekt. Schließlich hätten wir ja die höchste Stufe der Zivilisation erreicht, wodurch ein Fortlauf der Geschichtsschreibung im eigenen Land gar nicht mehr nötig sei, anderswo jedoch umso mehr, etwa in China, der Türkei, einigen Staaten Ostmitteleuropas und natürlich im finsteren Russland. Und damit es den Menschen dort endlich besser geht, müssen wir ihnen zeigen, wie man „richtig“ lebt, denn nach deutschem Wesen soll mal wieder die Welt genesen. Für dieses erbärmliche Niveau der Meinungsmache ist die abgehobene Kaste der Medienmacher hauptverantwortlich. Andersdenkende werden auf eine derart autoritär-herablassende Weise ausgegrenzt, wie man es überall vermuten würde, bloß nicht in einer gereiften Demokratie. Diese Personengruppe hat sich disqualifiziert, das Wort Meinungsfreiheit in Bezug auf alles, was nicht mitteleuropäisch-weichgespült ist, auch nur zu denken. Worauf ich hinaus will: Wer die Bedürfnisse des eigenen Volkes nicht versteht oder – was schlimmer wäre – nicht duldet, dem fehlt nicht nur das Zeug dazu, auf der Weltbühne mitzumischen, der hat dazu auch keine moralische Berechtigung. Am Schluss noch eine Kinderfrage: Frau Merkel und viele ihrer Minister und Staatssekretäre sind doch regelmäßig auf dem ganzen Globus unterwegs, um ihren Amtsgeschäften nachzugehen. Haben sie während ihrer bilateralen Treffen mit den Oberhäuptern dieser Welt nicht den Bedarf, sich in den Gastländern einmal davon zu überzeugen, was dort besser läuft, einfach mal wieder auf Lernmodus umzuschalten, wenn Präsidenten von Ländern, die um ein Vielfaches schwerer zu regieren sind, als jeder Staat in der EU, ihr Verständnis von der Gestaltung einer neuen Weltordnung kundtun? „Reisen bildet“ sollte eigentlich auch für BundeskanzlerInnen (aua!) gelten. Die politische Führung in Deutschland hat aber nicht nur ein kognitives Problem, wenn es um die Argumente Andersdenkender und Andershandelnder geht, sie hat im Schulterschluss mit den Medien auch ein Klima geschaffen, das den Menschen jeden Mut nimmt, sich anderes Denken, das Veränderung möglich macht, überhaupt zu trauen.
2019-09-22 23:31
Natürlich ist eine ökologische Wende dringend nötig. Ich wohne an einem Ort, wo es viel Wald gibt, der nach der letztjährigen Dürre inzwischen zur Hälfte abgestorben ist. Aber – völlig richtig! – niemand auf der Welt wird Deutschland in punkto Klimaschutz hören oder gar folgen wollen, weil es in allen anderen Fragen inzwischen weltfremd, provinziell und anmaßend und dadurch zum lächerlichsten politischen Geisterfahrer in Europa geworden ist. Politik und Medien bekommen in ihrem limitierten Erfahrungshorizont die Zusammenhänge zwischen Sicherheits-, Wirtschafts- und Umweltpolitik nicht mehr hin, und Experten, die Deutschland gerne aus dieser Sackgasse heraushelfen würden, kommen nur noch auf alternativen Internetkanälen zu Wort. Durch die penetrante Medienbeeinflussung mache ich mir immer mehr Sorgen über die Urteilsfähigkeit der Menschen in unserem Land, gerade beim so genannten Bildungsbürgertum. Wir genügen uns immer mehr selber, sind selbstverliebt bis zum Exzess und propagieren mit missionarischem Eifer unsere einzig wahren Irrwege. Nüchterne Analysen zur Weltpolitik, die zeitaufwendig sind und Spezialwissen und neues Denken gleichermaßen verlangen, sind halt nicht so stylish und sexy wie für „Fridays for Future“ jeden Freitag alles stehen und liegen zu lassen, um medienwirksamen liberalökologischen Krawall zu machen und anschließend wieder der angewöhnten Konsumrealität in die Arme zu laufen und mit dem SUV ins verlängerte Wochenende an die Nordsee zu verschwinden. Das ist die Realität in unserem Staat und kaum einer, der hier einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat, nimmt daran Anstoß. Langsam wird es stickig unter der Käseglocke Deutschland!
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