Donnerstag 22 August 2019
Die Ost-West Themenplattform für Laien und Experten
Sachlich Solide Fair
suche
Zeitzeuge, Kategorie: news
Kategorie: news
erstellt: 2019-06-05 von: zeitzeuge

Die Welt rast auf einen Konflikt USA gegen China zu. Die USA überlegen, ob sie den rasanten Aufstrieg Chinas zur ebenbürtigen Supermacht überhaupt noch mit nicht-militärischen Mitteln stoppen können. Wenn man die Analysen führender US Think Tanks studiert, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die USA eine multipolare Ordnung, in der sie nicht mehr allmächtig handeln können, niemals zulassen werden. Doch ist diese globale US-Kampf-Agenda auch die europäische? Natürlich möchten die USA, dass ihre europäischen Verbündeten ihrerseits aufrüsten - um den USA im Kampf um die Erhaltung der transatlantischen Weltordnung beizustehen. Die Europäer wären jedoch gut beraten, eigene Vorschläge für eine künftige globale Friedensordnung zu unterbreiten. Sie sollten sich nicht in einen US-Krieg um westlichen Machterhalt hineinreißen lassen. Einer der Schlüssel zu dieser Friedensordnung des 21. Jahrhundert liegt in einem verbesserten Verhältnis zu Russland. Statt die NATO gegen Russland wieder in Frontstellung zu bringen, sollten die Europäer Russland den ernsthaften Vorschlag zum Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsordnung von Lissabon bis Wladiwostok unterbreiten. Ein solches Konzept lag im Jahre 2000 praktisch schon auf dem Tisch. Der Jugoslawienkrieg und andere schwerwiegende Konflikte verhinderten jedoch dessen Realisierung. Heute ist die europäische Sicherheitsarchitektur in die Zeiten des Kalten Krieges zurückgefallen - grundlos, wie viele meinen. Der Westen glaubt, ein neues vermeintliches russisches Imperium mit aller Gewalt verhindern zu müssen. Russland sieht in der NATO Osterweiterung den Westen als eigentlichen Aggressor. 

Angesichts des viel gefährlicheren potentiellen Konflikts zwischen Washington und Peking, der die Welt an den Rand einer Katastrophe stellen würde, erscheint der neue Ost-Westkonflikt mit Moskau als lösbar. Der Westen, allen voran die USA, müsste sich in einem Abkommen mit Russland verpflichten, die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen. Im Gegenzug müsste sich Russland verpflichten, ehemalige Sowjetrepubliken, wie die Ukraine, in die EU ziehen zu lassen, vorausgesetzt diese Staaten wollen es und können es wirtschaftlich schultern. Besser wäre es, die EU aber nicht nach Osten auszudehnen, sondern ein strategisches Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftssunion zu schließen, welches auch sicherheitspolitische Aspekte erhalten würde. Künftige Politikergenerationen werden sich sicherlich wundern, warum die hier skizzierten Möglichkeiten der Kooperation zwischen EU und Russland nicht schon Anfang des 21. Jahrhunderts verwirklicht worden sind. 

Der gemeinsame Raum Lissabon-Wladiwostok sollte weitere Faktoren beinhalten, beispielsweise eine stärkere OSZE mit einem europäischen Sicherheitsrat. Dass damit Konkurrenz zur NATO entstehen würde, wäre verkraftbar. Darüberhinaus würde sich der gemeinsame Raum auf einer Rohstoff-Allianz begründen. Eine gemeinsame Förderung sibirischer Bodenschätze gegen eine technologische Modernisierung Russlands durch den Westen: wer, außer den Amerikanern, könnte dagegen sein? Die Europäer müssen an eigene Interessen, nicht immer an die amerikanischen, denken. Der europäische Sicherheitsrat, dem auch Russland, bzw. andere Länder der Eurasischen Union angehören könnten, würde Konzepte gegen die wirklichen Gefahren für den Kontinent entwickeln. Die größten Hereausforderungen kommen nämlich aus dem Süden: der Zerfall des Mittleren und Nahen Ostens, Afrikas, die Klimaveränderungen, eine immer wahrscheinlich werdende neue Weltfinanzkrise - all das lässt sich für Europa mit und nicht gegen Russland bewältigen. Falls die Idee eines europäischen Sicherheitsrates aufgrund des amerikanischen Vetos nicht realisiert werden kann, müssen Deutschland und Frankreich die vergessene Idee der Troika-Treffen mit Russland aufwärmen. Sie gaben in den 90er und Nullerjahren Russland das Gefühl, in sicherheitspolitischen Fragen Europas konsultiert zu werden. Der NATO-Russland-Rat kann diese Funktion nicht erfüllen. Die Treffen in Normandie-Format zum Ukrainekonflikt könnten das Fundament für eine solche Troika werden. Schließlich muss sich Europa von seiner bisherigen Strategie, Russland zur Demokratie zu erziehen, verabschieden. Der Wertekonflikt mag westlichen Politikern das Gefühl moralischer Überlegenheit vermittelt zu haben. Doch Europa kehrt jetzt, ob es will oder nicht, zur pragmatischen Interessenpolitik zurück. Auf der reinen liberalen Wertegemeinschaft kann der abendländische Kontinent mitnichten konsolidiert werden. 

Es ist furchtbar schade, dass die hier geäußerte Analyse im deutschen Mainstream niemals veröffentlicht werden kann. 

Kommentare
2019-07-08 10:16
Pobedonoszew, im Großen und Ganzen stimme ich Ihnen zu, darf Sie aber doch daran erinnern, dass Ronald Reagan bereits 1981 seine Präsidentschaft mit dem erklärten Ziel antrat, die Sowjetunion vernichten zu wollen, nicht militärisch, sondern ökonomisch. Die Sowjetunion wurde damals in ein Wettrüsten verwickelt und durch gefährliche Provokationen und mit vielerlei raffiniert inszenierten Scheingefechten dazu genötigt, zu reagieren und massiv nachzurüsten, was sie wirtschaftlich letztlich in den Ruin trieb. Gefährliche Vabanque-Spiele der Reagan-Administration brachten die Welt gegen Mitte/Ende der 80er Jahre mehr als einmal an den Rand eines Atomkriegs. Also, den Plan, Russland (in dem Fall die Sowjetunion) niederzuringen, gab es damals schon. Dafür ließ Reagan sogar ein „Täuschungs-Komitee“ zusammenstellen, das Aktionen auszuhecken hatte, die die UdSSR verwirren und zu irrationalen Reaktionen verleiten sollte. Aber Russland hat aus den Fehlern der Sowjetunion gelernt und lässt sich schon lange nicht mehr zu unbedachten Handlungen hinreißen. Ebenso professionell ist Russland mit den westlichen Sanktionen umgegangen und ist dabei, durch eine geschickte Wirtschafts- und Finanzpolitik langsam aus der Rezession zu kommen. So wie Sie setze ich große Hoffnungen in die Wirtschaft. AHK-Präsident Rainer Seele wies kürzlich in Moskau abermals auf den von Amerika verursachten milliardenschweren Schaden für die deutsche Wirtschaft hin. Wörtlich sagte er: „Die deutsche Wirtschaft, darunter viele Hidden Champions des Mittelstandes, werden zur Zielscheibe immer neuer und willkürlicher US-Sanktionen, die offen wirtschaftliche Interessen der USA befördern sollen. Solche Sanktionen sind kontraproduktiv, verfehlen ihren politischen Zweck, treiben einen Keil zwischen Amerika und Europa und schaden langfristig allen Parteien.“ Auch beim „Gemeinsamen Haus Europa“ könnte die Wirtschaft die Politik endlich wieder zur Vernunft und auf den richtigen Weg bringen. Dazu Rainer Seele: „Für die Politik mag eine Freihandelszone zwischen Lissabon und Wladiwostok eine weit entfernte Zukunftsvision sein. Für die Wirtschaft ist sie eine naheliegende Option, an der wir jetzt anfangen zu arbeiten“. Ein Baustein dafür könnte die Effizienz-Partnerschaft sein, die Wirtschaftsminister Altmaier im Juni auf dem Petersburger Wirtschaftsforum mit seinem russischen Amtskollegen unterzeichnet hat und die die wirtschaftliche Kooperation beider Länder wieder beleben soll. Also: Es ist etwas in Bewegung.
2019-07-07 09:09
Deutschland ist nicht souverän, und immer mehr Menschen in Deutschland trauen sich, darüber zu sprechen, meist noch hinter vorgehaltener Hand. Hier lagern amerikanische Atomwaffen, amerikanische Kampfdrohneneinsätze werden von hier gesteuert, es gibt in Deutschland amerikanische Militärbasen, die wie ein Staat im Staat funktionieren… Wenn hier, Gott bewahre, einmal der Notstand ausgerufen werden müsste, welcher Kanzler hätte dazu die Macht, ohne es mit fremdem Militär zu tun zu kriegen? Wie also will ein Regierungspolitiker eines solchen Landes ernsthaft nationale bzw. europäische Interessen gegen amerikanische durchsetzen? In Zeiten des Kalten Krieges, als es noch 2 gleichwertige konkurrierende Militärblöcke gab, ging das bis zu einem gewissen Grade. Selbstbewusste Politiker, europäische Patrioten, die den Krieg noch erlebt hatten, entwarfen im Hinblick auf eine friedliche Koexistenz mit dem Warschauer Pakt eigene sicherheitspolitische Strategien, ohne Amerika einen Anlass zu geben, sich dadurch bedroht zu fühlen. Im Gegenteil: Washington ließ seine europäischen Partner gewähren und sich hin und wieder auch belehren, schließlich ging es darum, die Nachkriegsordnung in Europa gemeinsam sicherzustellen. Ich denke, kaum jemand im Westen hatte damals ein Konzept vorliegen, wonach die USA und ihre Verbündeten nach einem Zusammenbruch der Sowjetunion plötzlich die Chance haben würden, auch Mittelosteuropa im Handstreich zu nehmen, bis an die Westgrenzen Russlands. Ging es vier Jahrzehnte lang nur um die Einhaltung des Status Quo, konnte der Westen nach 1990 im Osten Europas Beute machen. An die Stelle des Warschauer Paktes ist nun das kleinere aber mitnichten schwächere Russland getreten, über dessen Wille und Fähigkeit, sich nicht unterkriegen zu lassen, der Westen nichts zu ahnen scheint. Umso niedriger ist auf beiden Seiten heute die Hemmschwelle, tatsächlich Waffen einzusetzen, wofür eine Generation Verantwortung trägt, die Krieg nur aus Hollywood-Filmen kennt. Ich glaube, wir würden uns alle verjagen, wenn wir die militärischen Planspiele der transatlantischen Think Tanks kennen würden. Inzwischen wissen wir aber: Amerika arbeitet und intrigiert heute mit aller Macht dagegen, dass Deutschland und Russland ihre Potentiale zusammenführen. Zu diesem Zweck hat sich jahrzehntelang bis weit in die etablierten Parteien und Gatekeeper-Medien hinein eine Transatlantikerclique generiert, die darüber zu wachen hat, dass es dazu nie kommen wird. Hoffnungen habe ich noch in die Wirtschaft, dahin gehend, dass sie sich endlich vom Gängelband der Politik löst und es schafft, die Verantwortlichen in den Parlamenten zur Vernunft zu bringen. Ansätze dafür sind in den neuen Bundesländern bereits zu erkennen.
2019-06-24 05:25
Wer sich einmal anschaut, in welchen transatlantischen Lobbyverbänden sich Herausgeber und leitende Redakteure unserer (noch) Leitmedien tummeln, muss sich nicht wundern, dass in ihren Blättern die einseitige pro-amerikanischer Berichterstattung überwiegt, was gleichzeitig seltsamerweise immer antirussisch bedeuten muss. Schon vor fünf Jahren, am 29.04.2014 machten Max Uthoff und Claus von Wagner in der ZDF-Satire „Die Anstalt“ die Querverbindungen zwischen deutschen Medienmachern und amerikanischen Denkfabriken sichtbar https://www.youtube.com/watch?v=4sXs6Jiy5Ms, woraufhin es dem pikierten ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und einem seiner Redakteure, die der Beitrag offenbar wirksam an empfindlicher Stelle getroffen haben muss, tatsächlich gelang, eine einstweilige Verfügung zu erwirken und die Ausstrahlung dieser Folge zu verhindern. Kein Politiker würde es sich wagen, der heiligen Kuh „Satire“ hierzulande auch nur ein Haar zu krümmen. Mainstream-Meinungsmanipulanten hingegen dürfen das, entweder, weil sie noch eitler sind als ihre gesinnungsverwandten Schützlinge in der Politik oder weil – was noch schlimmer wäre – die political correctness in Deutschland eine satirische Betrachtung publizistischer Unglaubwürdigkeit nicht mehr zulässt. Auch der FAZ-Journalist Reinhard Mohr und die FR-Redakteurin Katja Thorwarth lassen beim Thema „Russland“ keine Satire gelten, in der Putin-Kritiker schlecht wegkommen und setzen dabei gern noch einen drauf: Sie und ihre transatlantischen Taktgeber exponieren sich selbst immer gern als Opfer pro-russischer Propaganda. Ich denke, man tut diesem Journalismus und ihren Machern zuviel Ehre an, wenn man um ihre Gunst buhlt und um das Wohlwollen, dort einen Beitrag veröffentlichen zu dürfen. Ich bin beruflich viel mit politisch nicht engagierten, aber interessierten – vor allem jungen Menschen – zusammen, mit denen ich auch hin und wieder über das Thema Russland diskutiere. Diese sind vor allem im Internet unterwegs und es ist bezeichnend, wie viele davon RT und andere alternative Medien nutzen, vorerst noch hinter vorgehaltener Hand, weil sie sich unsicher sind, ob man das auch wirklich „darf“, ohne wie Schmuddelkinder behandelt zu werden. Aber langsam wird Meinungsvielfalt auch in Deutschland salonfähig, auch wenn sich die alte Elite mit geballter Kraft dagegen stemmt. Wie wolgatreidler geschrieben hat: So lange die einseitige mediale Bevormundung des Mainstreams andauert, müssen wir mit Hilfe der Alternativmedien im Netz informieren und uns selbst an ihnen beteiligen. Auf einem halböffentlichen Treffen mit Akteuren aus der lokalen Politik in unserem Landkreis habe ich gestern, als wir beiläufig auf Trump und Putin kamen, auch über den Inhalt des obigen Artikels von Zeitzeuge gesprochen und dabei festgestellt: An einleuchtenden Argumenten kommt kaum einer vorbei. Und niemand in dieser Runde konnte sich ein Europa von Amerikas Gnaden vorstellen, aus dem Russland ausgegrenzt wäre.
2019-06-19 23:01
So lange sich Europa nicht aus dem Schatten der USA heraustraut, wird es keine gemeinsame unabhängige Außen- und Sicherheitspolitik hinbekommen. Und dass dies nicht geschieht, dafür werden schon die von Washington umgarnten osteuropäischen Staaten, allen voran Polen, Rumänien und das Baltikum sorgen. Es ist ein Unding, dass sich diese Länder den USA als militärische Vorposten an der Grenze zu Russland andienen können, ohne dass andere Mitgliedsstaaten die Chance haben, sich nennenswert dagegen zu wehren. Was ist denn das für eine Union, in der sich Kerneuropa von den neuen östlichen Mitgliedstaaten, die es mit seinen Steuermilliarden bis heute am Leben hält, ungehindert sicherheitspolitisch unterwandern lassen kann oder wo ein nationalpopulistischer Parteichef in Warschau und seine Handlanger in der Regierung – allesamt mit nachgewiesener Deutschland- UND Russlandphobie – sich mit Feuerschutz aus Amerika die EU ohne wesentliche Gegenwehr so zurechtbiegen können, bis sie für ihre Ideologie taugt? So lange sich die Europäische Union nicht von Grund auf reformiert, wird es keine eigenständige selbstbewusste, von den USA entkoppelte Außen- und Sicherheitspolitik geben. Hier könnte das von Zeitzeuge erwähnte Trojka-Format wirklich ein Ausweg sein. Dann müssten eben die Nationalstaaten wieder das Heft in die Hand nehmen, und zwar an Brüssel vorbei, so, wie es Polen und Co. schon seit ihrem Beitritt in die EU tun. Doch was mit Regierungschefs passiert, die sich Russland wieder mehr öffnen wollen, zeigt das Beispiel Österreichs. Wie sehr das Klima für souveräne verantwortungsvolle politische Entscheidungen inzwischen vergiftet ist, wurde zuletzt wieder am Mediengeifer nach dem Treffen des sächsischen MP Kretschmer mit Präsident Putin deutlich. Ich werde die hier von Zeitzeuge entworfene Analyse verbreiten, wo es nur geht. Solche Konzeptionen, deren Schlüssigkeit sich geradezu aufdrängt, müssen unter die Leute! Auf alternativen Wegen, und zwar so lange, bis sich der jetzige Mainstream von selbst erledigt hat!
2019-06-07 09:05
Dieser Text gehört in sämtlichen sozialen Netzwerken und Medien verbreitet! Vor allem wir unter 30 Jährige nutzen keine GEZ-Medien und "Qualitätspresse" mehr, haben sie nie genutzt. Es müssen andere Kanäle der Verbreitung gefunden werden. Hej, wenn ein YouTuber wie Rezo mit einem Beitrag auf seinem Kanal Europawahlen beeinflussen kann, weil er als Influencer fast 2 Millionen Follower hat, dann sieht man doch, dassdie Zeit der Multipolarität in den Medien längst begonnen hat. Meinung wird heute auf YouTube und Instagram gemacht. Das sollten wir nutzen! Das gilt auch für die Macher von Repolog!
Ähnliche Beiträge
Der Weltumbruch lässt nicht auf sich warten. Vor 8 Jahren wurde die Welt Zeuge des Arabischen Frühlings. Der Westen triumphierte. Er träumte von eine Demokratisierungswelle im ganzen arabischen Raum. Es sah fast so aus, als ob sich der Mittlere Osten, der Nahe Osten und die Mahreb Staaten von...
Kategorie: news, erstellt: 2019-08-12 von: zeitzeuge
50 Jahre her startete die Mondrakete Apollo 11 mit drei Astronauten an Bord. Das gesamte amerikanische Weltraumprogramm der Jahre 1961-69 war darauf ausgerichtet, einen US-Amerikaner vor den Russen auf den Erdtrabanten zu bringen. Apollo 11 war der einundzwanzigste bemannte US-Flug ins All. Die...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-16 von: zeitzeuge
Russland hat den Postenschacher in der EU mit einem Grinsen verfolgt. Wie oft wurde dem Kreml um die Ohren gehauen, dass in Russland keine Demokratie herrsche, dass nur dort nur Seilschaften regieren würden, dass alles Personalentscheidungen nicht transparent erfolgen würden. Und welches Bild...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-03 von: zeitzeuge
Die Ukraine hat einen neuen Präsidenten. Trotz Amtsbonus, Wahlmanipulationen und einer gut durchorganisierten Wahlkampfmaschinerie und massenmedialem Rückenwind musste Amtsinhaber Poroschenko seinen Posten räumen und dem Newcomer Wolodimir Selenski Platz machen. Anders als Poroschenko ist...
Kategorie: news, erstellt: 2019-05-04 von: moskurth
Wird die Welt wiede Zeuge eines „arabischen Frühlings“? Erinnerungen an das dramatische Jahr 2011 werden wach, als in Tunesien, Ägypten, Libyen und schließlich Syrien Bevökerungsunruhen ausbrachen und es zu Regimewechseln kam, die der Westen mitbefeuerte. Plötzlich schien es, als ob das liberale...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-09 von: zeitzeuge
Der Ex-Direktor der Kontrollabteilung der ausländischen Vermögenswerte des amerikanischen Finanzministeriums, John Smith, hat gestern in Berlin deutsche Firmen und Banken davor gewarnt, weiter mit dem Iran und Russland Geschäfte zu tätigen. Der US-Kongress hätte schwerwiegende...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-02 von: zeitzeuge
Die Welt hat kaum noch Visionen. Die Welt befindet sich in der Revision. Die Aufklärung - eine der größten humanistischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte - ist an ihre Grenzen gestossen. Eine weitere Aufklärung führt nicht mehr zur "Befreiung" oder "Selbstentfaltung" des Menschen, nicht...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-01 von: zeitzeuge
Heute soll im Europaparlament über die Urheberrechtsreform abgestimmt werden. Kritiker befürchten zurecht eine massive Beschneidung der Meinungsfreiheit, da Text-, Bild- und Videobeiträge nicht mehr lizenzfrei auf Internetforen gepostet werden dürften. Das Privileg, Informationen zu verbreiten...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-26 von: adres81
Aus Washington kommen immer neuere Hiobsbotschaften, welche die westeuropäischen Verbündten zunehmend irritieren. Dinge, die vor Monaten noch als unmöglich galten, werden Realität. Es scheint offenkundig, dass die Amerikaner sich gegen die neuen geopolitischen und wirtschaftlichen...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-20 von: zeitzeuge
Im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 31. März, fragen sich manche Beobachter, ob ein Machtwechsel im zweitgrößten Nachfolgestaat der Sowjetunion den russisch-ukrainischen Konflikt (oder Krieg) beenden kann. Die einen sagen: das sei unmöglich. Die Beziehungen der...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-17 von: zeitzeuge
Etwas mehr als fünf Monate bleiben noch, um den INF-Vertrag, der über 30 Jahre lang Europa vor einem nuklearen Inferno bewahrt hat, doch noch zu retten! Ohne Druck von unten wird dies mit Sicherheit nicht möglich sein! Um einer sich hoffentlich bald konstituierenden Friedensbewegung 2.0...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-04 von: michael
Dass wir in Europa auf einem fremden Pulverfass sitzen, war mir schon klar. Aber so krass habe ich mir das nicht vorgestellt: …Nach Abschluss des Transformationsprozesses sollen die während des Kalten Krieges in 39 US-Militärgemeinden auf 850 überwiegend in der Bundesrepublik gelegenen...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-03 von: niklas
Die Menschheit gerät immer stärker in den Sog neuer Konfikte. Die Unordnung in der Welt wächst. Ein großer Krieg ist nicht mehr auszuschließen. Die weltweiten Auseinandersetzungen haben nichts mit territorialen Ansprüchen und Eroberungen, wie in den früheren Jahrhunderten, zu tun. Kein Staat...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-19 von: zeitzeuge
Die Welt schaut gebannt auf die Münchner Sicherheitskonferenz. Für viele Beobachter ist sie nichts weiter als ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Entscheidungen werden von ihr nicht erwartet. Anführer kleinerer Länder, die ansonsten unbedeutend sind, erhalten in München eine einzigartige Möglichkeit,...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-15 von: zeitzeuge
Nach dem Ausstieg der USA und anschließend Russlands aus dem INF-Vertrag hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg jetzt überraschend die Absicht geäußert, sich doch noch für eine Rettung des Abkommens einzusetzen. Der Oldenburger Osteuropa-Experte Dr. Leo Ensel hat daraufhin folgenden...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-12 von: michael
Es ist gekommen, wie es wohl kommen sollte: Die USA und Russland sind aus dem INF-Abkommen ausgeschieden. Insbesondere den USA schien offenbar keine Spitzfindigkeit gering genug, um sie zur unbedingten Notwendigkeit für so einen folgenreichen Schritt hochzustilisieren. Schon der damalige...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-10 von: moskurth
Noch 2014 waren namhafte polnische Politologen überzeugt, der Nationalismus in ihrem Land sei überwunden. Im Parlament hatte das EU-nahe bürgerliche Lager eine satte Mehrheit und mit Präsident Komorowski einen moderaten Staatsmann, der mit Brüssel gut konnte und übertrieben schrille Töne in...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-02 von: wolgatreidler
Zeitzeuge hat gestern einen sehr interessanten Text über die zukünftigen Politikoptionen Deutschlands und Europas gegenüber Russland gepostet, den man leider nicht kommentieren konnte. Ich möchte aber trotzdem etwas dazu sagen: Zunächst zur SPD: Spätestens mit der Kaltstellung Sigmar...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-29 von: michael
Eine der Schicksalsfragen für Europa ist sein künftiges Verhältnis zu Russland. Wird die Europäische Union es eines Tages schaffen, ein gemeinsames Haus mit Russland und den ehemaligen Republiken der Sowjetunion zu errichten, oder wird Russland wieder zum Gegner und Feind Europas. Deutschland...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-28 von: zeitzeuge
Jetzt spukt es auch durch Deutschland – das Phantom „Integrity Initiative“. Die Öffentlichkeit kann mit diesem eher unschuldig klingenden Namen kaum etwas anfangen, weil es für Rundfunk und Presse aus gutem Grund nicht von Interesse ist, sich mit dem zu befassen, was sich dahinter verbirgt: ein...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-27 von: wolgatreidler
Die Deutsche Wirtschaft kennt die makroökonomischen Zahlen zu Russland, vor allem die Korruption in diesem Land. Jedem ist überlassen, das Glas halbleer oder halbvoll zu sehen. Russlands Wirtschftsmodernisieung stockt. Der Grund: Die Führung des Landes will die Entwicklung von oben steuern, um...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-21 von: zeitzeuge
Droht Großbritannien das gleiche Schicksal wie der Sowjetunion vor 30 Jahren? Als Folge des Brexits könnte Schottland und Wales - Länder, in denen die Bevölkerung im Referendum überwiegend für den Verbleib in der EU votiert hatte - das Vereinigte Königreich verlassen. Der Verlust Schottlands...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-17 von: zeitzeuge
Manfred Weber, der CSU-Europapolitiker und Spitzenkandidat der EVP für das Amt des Vorsitzenden der Europäischen Kommission. Er will Europa zusammenführen. Aber er meint nur die EU. Russland gehört für ihn nicht zu Europa, das geht aus sämtlichen Interviews und anderen Äußerungen...
Kategorie: news, erstellt: 2018-12-14 von: michael
Weitere Beiträge dieses Autoren/dieser Autorin
Der Weltumbruch lässt nicht auf sich warten. Vor 8 Jahren wurde die Welt Zeuge des Arabischen Frühlings. Der Westen triumphierte. Er träumte von eine Demokratisierungswelle im ganzen arabischen Raum. Es sah fast so aus, als ob sich der Mittlere Osten, der Nahe Osten und die Mahreb Staaten von...
Kategorie: news, erstellt: 2019-08-12 von: zeitzeuge
50 Jahre her startete die Mondrakete Apollo 11 mit drei Astronauten an Bord. Das gesamte amerikanische Weltraumprogramm der Jahre 1961-69 war darauf ausgerichtet, einen US-Amerikaner vor den Russen auf den Erdtrabanten zu bringen. Apollo 11 war der einundzwanzigste bemannte US-Flug ins All. Die...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-16 von: zeitzeuge
Russland hat den Postenschacher in der EU mit einem Grinsen verfolgt. Wie oft wurde dem Kreml um die Ohren gehauen, dass in Russland keine Demokratie herrsche, dass nur dort nur Seilschaften regieren würden, dass alles Personalentscheidungen nicht transparent erfolgen würden. Und welches Bild...
Kategorie: news, erstellt: 2019-07-03 von: zeitzeuge
Wostok 1, Apollo 13, Columbia - wem sagen die Namen heute noch etwas? Alle drei Raumflüge schrieben jeweils am 11-12. April Geschichte. Vor genau 58 Jahren flog der Russe Juri Gagarin als erster Mensch ins All. Er umkreiste 1 Mal die Erde und landete nach 100 Minuten in der russischen Steppe....
Kategorie: history, erstellt: 2019-04-10 von: zeitzeuge
Wird die Welt wiede Zeuge eines „arabischen Frühlings“? Erinnerungen an das dramatische Jahr 2011 werden wach, als in Tunesien, Ägypten, Libyen und schließlich Syrien Bevökerungsunruhen ausbrachen und es zu Regimewechseln kam, die der Westen mitbefeuerte. Plötzlich schien es, als ob das liberale...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-09 von: zeitzeuge
Der Ex-Direktor der Kontrollabteilung der ausländischen Vermögenswerte des amerikanischen Finanzministeriums, John Smith, hat gestern in Berlin deutsche Firmen und Banken davor gewarnt, weiter mit dem Iran und Russland Geschäfte zu tätigen. Der US-Kongress hätte schwerwiegende...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-02 von: zeitzeuge
Die Welt hat kaum noch Visionen. Die Welt befindet sich in der Revision. Die Aufklärung - eine der größten humanistischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte - ist an ihre Grenzen gestossen. Eine weitere Aufklärung führt nicht mehr zur "Befreiung" oder "Selbstentfaltung" des Menschen, nicht...
Kategorie: news, erstellt: 2019-04-01 von: zeitzeuge
Aus Washington kommen immer neuere Hiobsbotschaften, welche die westeuropäischen Verbündten zunehmend irritieren. Dinge, die vor Monaten noch als unmöglich galten, werden Realität. Es scheint offenkundig, dass die Amerikaner sich gegen die neuen geopolitischen und wirtschaftlichen...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-20 von: zeitzeuge
Vor genau 54 Jahren wurde die Welt Zeugin des ersten Ausstiegs eines Menschen aus der Raumkapsel in den Weltraum. Am 18. März 1965 stieg der sowjetische Kosmonaut Alexei Leonow, nur durch eine Versorgungsleine mit dem Raumschiff Woschod-2 verbunden, aus einer für diesen Einsatz extra...
Kategorie: history, erstellt: 2019-03-18 von: zeitzeuge
Im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 31. März, fragen sich manche Beobachter, ob ein Machtwechsel im zweitgrößten Nachfolgestaat der Sowjetunion den russisch-ukrainischen Konflikt (oder Krieg) beenden kann. Die einen sagen: das sei unmöglich. Die Beziehungen der...
Kategorie: news, erstellt: 2019-03-17 von: zeitzeuge
Die Menschheit gerät immer stärker in den Sog neuer Konfikte. Die Unordnung in der Welt wächst. Ein großer Krieg ist nicht mehr auszuschließen. Die weltweiten Auseinandersetzungen haben nichts mit territorialen Ansprüchen und Eroberungen, wie in den früheren Jahrhunderten, zu tun. Kein Staat...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-19 von: zeitzeuge
Die Welt schaut gebannt auf die Münchner Sicherheitskonferenz. Für viele Beobachter ist sie nichts weiter als ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Entscheidungen werden von ihr nicht erwartet. Anführer kleinerer Länder, die ansonsten unbedeutend sind, erhalten in München eine einzigartige Möglichkeit,...
Kategorie: news, erstellt: 2019-02-15 von: zeitzeuge
Eine der Schicksalsfragen für Europa ist sein künftiges Verhältnis zu Russland. Wird die Europäische Union es eines Tages schaffen, ein gemeinsames Haus mit Russland und den ehemaligen Republiken der Sowjetunion zu errichten, oder wird Russland wieder zum Gegner und Feind Europas. Deutschland...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-28 von: zeitzeuge
Die Deutsche Wirtschaft kennt die makroökonomischen Zahlen zu Russland, vor allem die Korruption in diesem Land. Jedem ist überlassen, das Glas halbleer oder halbvoll zu sehen. Russlands Wirtschftsmodernisieung stockt. Der Grund: Die Führung des Landes will die Entwicklung von oben steuern, um...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-21 von: zeitzeuge
Droht Großbritannien das gleiche Schicksal wie der Sowjetunion vor 30 Jahren? Als Folge des Brexits könnte Schottland und Wales - Länder, in denen die Bevölkerung im Referendum überwiegend für den Verbleib in der EU votiert hatte - das Vereinigte Königreich verlassen. Der Verlust Schottlands...
Kategorie: news, erstellt: 2019-01-17 von: zeitzeuge